Bericht

OEK-072025-UBQRDK

Bezeichnung Ökologischer Waldumbau Wimbach
Eintragungsstelle LK Ahrweiler
Aktenzeichen Eintragungsstelle 4.5-55451-30004-25
Ist PIK Maßnahme Nein
Abbuchungen für -
Zuletzt bearbeitet 11.11.2025
5 Ausgangszustand
Biotoptyp Fläche
Fichtenwälder Fichtenwald (AJ0)
Strukturbildende Baumarten > Fichte
35.880,00 m²
Buchenwälder Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten (AA2)
Strukturmerkmale, Wald, Bäume > LR-typische Baumartenanteil 90-100
2.025,00 m²
Schlagfluren, Kalamitätenflächen Schlagflur (AT0)
Strukturbildende Baumarten > Fichte
390,00 m²
Bäche Quellbach (FM4)
Natürlichkeitsgrad > bedingt naturnah, mässig beeinträchtigt
275,00 m²
Quellen Sicker-, Sumpfquelle (FK2)
Natürlichkeitsgrad > bedingt naturnah
30,00 m²
5 Zielzustand
Biotoptyp Fläche
Fichtenwälder Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten (AJ1)
Strukturbildende Baumarten > Buche Strukturbildende Baumarten > Fichte
35.070,00 m²
Buchenwälder Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten (AA2)
Strukturmerkmale, Wald, Bäume > LR-typische Baumartenanteil 90-100
2.025,00 m²
Waldränder Waldrand (AV0)
Strukturmerkmale, Wald, Bäume > Waldrand, Waldmantel
1.200,00 m²
Bäche Quellbach (FM4)
Natürlichkeitsgrad > bedingt naturnah, mässig beeinträchtigt
275,00 m²
Quellen Sicker-, Sumpfquelle (FK2)
Natürlichkeitsgrad > bedingt naturnah
30,00 m²
2 Maßnahmen
Maßnahmentyp Menge Kommentar
Gewässer Wiederherstellung naturnaher Quellbereiche Sonstiges (s. Erläuterungen)

Wald Waldrodung/Auflichtung Einzelbaumentnahme

Wald Waldrodung/Auflichtung Belassen von Stammholz

Wald Waldrodung/Auflichtung Belassen von Abraum im Bestand

Wald Neuanlage Wald/Waldumbau Durchforstung/Auflichtung, >60jähriger Nadelholzbestände

Wald Neuanlage Wald/Waldumbau standortheim. Laubgeh., Forstbaumschulware (autochthon)

Wald Neuanlage Wald/Waldumbau Voranbau/Klumpenpflanzung

Wald Neuanlage Wald/Waldumbau Beimischung seltener Baumarten

Wald Altholzsicherung Erhalt vitaler Einzelbäume ab Hiebreife, Art/Alter s. Erläut.

Wald Altholzsicherung Erhalt v. Baumgruppen ab Hiebreife, Art/Alter s. Erläuterungen

Wald Sicherung von Habitatbäumen Horstbäume

Wald Sicherung von Habitatbäumen Höhlenbäume

Wald Einbringen/Belassen von Totholz Sonstiges (s. Erläuterungen)

Wald Naturwaldentwicklung gelenkte Sukzession mit Pflegeeingriffen

Wald Naturwaldentwicklung ungelenkte Sukzession, Prozessschutz

Wald Waldbewirtschaftung Naturnahe Waldbewirtschaftung

Wald Waldbewirtschaftung Sonstiges (s. Erläuterungen)

Erarbeitung fachlicher Grundlagen Planung Pflegekonzept erstellen

Erarbeitung fachlicher Grundlagen Planung Managementkonzept erstellen

Keine Zusatzmerkmale
35.070,00 m²
Wiederherstellung naturnaher Quellbereiche: Entfernen von Fichtenbestockung und Pflanzung von Schwarzerle in den Quellbereichen Altholzsicherung: Ein Großteil der Fichten bleibt in den Beständen erhalten und wird nicht weiter bewirtschaftet Totholz (insbesondere von Laubgehölzen), welches natürlich oder durch Lichtstellungs-/Pflegeeingriffe entsteht wird zu einem Großteil in den Beständen belassen Naturwaldentwicklung: Pflegeeingriffe sollen nach Etablierung der Maßnahme so gering wie möglich gehalten werden und mindestens in Teilen der Flächen ganz entfallen. Sicherung von Habitatbäumen: Biotopbäume werden nach dem BAT-Konzept ausgewählt und in den Beständen belassen Naturnahe Waldbewirtschaftung: Verzicht auf Rückegassen, abgesehen von unbedingt erforderlichen Pflegeeingriffen zur Etablierung des Zielzustandes besteht Nutzungsverzicht
Wald Neuanlage gestufter Waldrand Breite incl. Saum über 15m

Wald Einbringen/Belassen von Totholz Sonstiges (s. Erläuterungen)

Erarbeitung fachlicher Grundlagen Planung Managementkonzept erstellen

Keine Zusatzmerkmale
1.200,00 m²
Im Bereich der Schlagflur sowie der Fichtenbestockung am Wegesrand des Flurstücks 66 wird, u.a. aus Gründen der Verkehrssicherung, die Entwicklung eines Waldsaumes durch möglichst freie Entwicklung aber mithilfe der Pflanzung bzw. Erhaltung von Hecken/Sträuchern (Brombeere, Hollunder) und kleinkronigen Gehölzen (Weißdorn, Eberesche, Eibe) angestrebt. Zusätzlich werden Einzelpflanzungen von Feldahorn in diesem Randbereich vorgenommen. Die Fichten der Schlagflur sollen nicht vollständig entnommen werden, sondern zur Totholzsicherung als Stümpfe bis 3 m Höhe erhalten bleiben. Der Saum soll möglichst am gesamten Weg etabliert werden und ca. 15 m in die Fläche reinreichen.
Raumreferenz
38.531,47 m²